
Contrast the buffoonery of the Archbishop of Canterbury pictured below, with the serious and joyful confession of our friend Walther Obare, Archbishop of Kenya. Glad SELK was represented by Wilhelm Torgerson. I well recall touring Wittenberg with both Walther and Wihlem one wonderful day four or five years ago.
Pastor H.
Walter-Künneth-Preis für kenianischen Erzbischof Obare
SELK-Vertreter sorgt für Heiterkeit
Nürnberg, 16.3.2010 - idea/selk - Der Erzbischof der Evangelisch-lutherischen Kirche von Kenia, Walter E. Obare Omwanza
(Nairobi), hat den Walter-Künneth-Preis erhalten. Damit wird sein weltweiter Einsatz für die bleibende Gültigkeit der Bibel als Gottes Wort und der kirchlichen Bekenntnisschriften gewürdigt. Mit dieser Ehrung drücke die Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis (KSBB) in Bayern die Verbundenheit europäischer Christen mit den wachsenden und bibeltreuen Kirchen in Afrika aus, sagte der Vorsitzende, Andreas Späth (Ansbach), bei der Übergabe der Medaille am 14. März in Nürnberg. Wie der Namensgeber des Preises, Prof. Dr. Walter Künneth (1901-1997), bewahre auch Obare "Treue zur Heiligen Schrift in den Auseinandersetzungen mit Vertretern einer vermeintlich modernen Theologie, welche die Autorität der Bibel und des christlichen Bekenntnisses zu untergraben sucht", so Späth. Mehrere Redner aus Deutschland und Skandinavien würdigten insbesondere, dass Obare vor fünf Jahren den schwedischen Pfarrer Arne Olson zum Bischof einer "Missionsprovinz" innerhalb der lutherischen schwedischen Volkskirche weihte. Zu ihr gehören Pfarrer, die wegen ihrer Ablehnung der Frauenordination keine kirchliche Anstellung bekommen. Als Reaktion auf die "Einmischung in Angelegenheiten außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs" entzog der Lutherische Weltbund Obare die Beauftragung als Theologischer Berater.
Bei der Preisverleihung wies der Laudator, Pfarrer i.R. Wolfhart Schlichting (Augsburg), diesen Vorwurf zurück. Nicht Obare, der an den lutherischen Bekenntnisschriften festhalte, mische sich in fremde Angelegenheiten ein - ungeistlich handelten vielmehr die liberalen lutherischen Kirchen Europas und Nordamerikas, indem sie mit finanziellem Druck versuchten, ihre
bibelkritischen Ideen weltweit durchzusetzen.
In einem schriftlichen Grußwort lobte ein Mitarbeiter des Außenamts der russisch-orthodoxen Kirche, Pfarrer Alexander Vasyutin (Moskau), Obares Bemühen, seine europäischen Geschwister an ihre christlichen Wurzeln zu erinnern. Die Werte des Christentums seien von seinem Glauben und Inhalt unablösbar. Als Vertreter der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) dankte Pfarrer i.R. Wilhelm Torgerson, D.D. (Lutherstadt Wittenberg), für die Gemeinschaft der bekenntnistreuen Bewegungen innerhalb des Weltluthertums. Neben dem Verlesen des Grußwortes von SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) teilte Torgerson dem Geehrten augenzwinkernd mit, dass ihm doch eines noch fehle: und überreichte ein paar "Wittenberger Socken" mit der Einwebung: "Here I stand; I can do no other." Damit löste der frühere Direktor des in Aufbau befindlichen Lutherischen Begegnungszentrums in Wittenberg große Heiterkeit bei Obare und der Versammlung aus.
Frühere Träger des Künneth-Preises, der zum sechsten Mal verliehen wurde, sind Bundesminister a.D. Hans Apel (SPD/Hamburg), Pfarrer i.R. Dr. Theo Lehmann (Chemnitz) und Susanne Geske (Malatya/Osttürkei), deren Mann 2007 in der Türkei ermordet worden war. Im vorigen Jahr wurden fünf Hebammen geehrt, die sich für den Schutz ungeborener Kinder einsetzen.
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